Marconigramme (1)     Marconigrams (1)

An Bord vieler Schiffe befanden sich Funkanlagen der von Guglielmo Marconi betriebenen Marconi-Gesellschaft. Nach ihrer Rettung schickten viele Überlebende an Bord der Carpathia Telegramme (Marconigramme) an ihre Angehörigen, um ihnen mitzuteilen, dass sie überlebt hatten. Der Andrang im Marconi-Funkraum war so groß, dass bis zur Ankunft in New York nicht mehr alle Telegramm-Aufträge abgearbeitet werden konnten. Die nicht mehr gesendeten Telegramme wurden als “Not transmitted” zu den Akten gelegt.

Most ships used the wireless equipment from the Marconi Company that had been founded by Gulielmo Marconi. Many survivors sent telegrams (marconigrams) to their families to let them know about their rescue. Until the arrival in New York the Marconi wireless operators on board the Carpathia could not wire all of the ordered telegrams. The ones which were not transmitted were marked and kept as such.

Oben: Telegramm des Schweizer Erste-Klasse-Passagiers Alfons Simonius-Blumer (1855-1920) an seinen Vater: “Staehelin (Anm.: mit dem er gemeinsam reiste) und ich gerettet auf Carpathia, Donnerstag New York. Alfons”. Das Telegramm wurde nicht gesendet.

Above: telegram of the 1st class passenger Alfons Simonius-Blumer (1855-1920) to his father in Switzerland (not transmitted).

Max Frölicher-Stehli aus der Schweiz war mit Frau und Tochter auf der Titanic. Nachdem die Familie gerettet war, schickte er ein Telegramm an seine Schwiegereltern: “Alle drei gerettet auf der Carpathia”. Das Telegramm wurde am 18. April um 18.52 Uhr gesendet.

Max Frölicher-Stehli, passenger from Switzerland, travelled together with wife and daughter on the Titanic. He sent this telegram to his parents-in-law. It was transmitted on April 18th, 6.52 p.m.

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